KURZBIOGRAPHIE

Elfriede Bidmon wurde 1937 in Altkinsberg bei Eger (jetzt Tschechische Republik) geboren, ist in Schwabach aufgewachsen und lebt nun in Rednitzhembach.
Sie schreibt Lyrik und Prosa in Hochdeutsch und fränkischer Mundart und ist Mitglied des Autoren Verbandes Franken, des Arbeitskreises Egerländer Kulturschaffender und des Collegiums Nürnberger Mundartdichter. Durch ihre Bücher und ihre Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen, durch ihre Beiträge in Rundfunk und Fernsehen und durch ihre Lesungen bei vielen kulturellen Veranstaltungen wurde sie einem breiten Publikum bekannt.

Buchveröffentlichungen:

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Greina mechst, wennsd kenntst (1991; 1994 Neuauflage)
- Allmächt, des aanu! (1994)
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Aamol Christkindla saa! (1995 - mit der Weihnachtsgeschichte "Di Hali Nacht" nach den Lukas- und Matthäus- Evangelien)
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Eine kleine Wallfahrt durch 330 Jahre Maria Loreto - Gnadenstätte im Egerland (1994; 2002 sechste erweiterte Auflage)
- Loreto - Ein Schicksalsroman (2007)

Das Buch „Eine kleine Wallfahrt durch 330 Jahre Maria Loreto - Gnadenstätte im Egerland“ dokumentiert die Gründung (ab 1664), die Zerstörung (ab 1948) und den Wiederaufbau (ab 1992) der Wallfahrtsstätte in Altkinsberg bei Eger.
Hierfür erhielt Elfriede Bidmon von Erzbischof Angelo Comastri (Loreto/Italien) 1997 die Gedenkmedaille VII Centenario Lauretano und vom Landkreis Tirschenreuth 2002 die Ehrennadel in Silber.

LORETO

Der Roman behandelt das Schicksal dreier Familien in Altkinsberg bei Eger am Ende des Zweiten Weltkriegs und in der danach folgenden Zeit. Im Vordergrund steht die alle nationalen Hindernisse überwindende, aber dennoch tragisch endende Liebe zwischen der Deutschen Anna Maria und dem tschechischen Arzt Jan.


Elfriede Bidmon wurde für das Buch mit dem Elisabeth-Engelhardt-Literaturpreis des Landkreises Roth ausgezeichnet.

In seiner Laudatio sagte Reinhard Knodt:
"Die Autorin hat sehr viel Welt in ihren Roman eingebracht. Sie hat gezeigt, wie sich große Politik und kleine Schicksale treffen, sie hat differenzierte Charaktere gezeigt, sie hat gezeigt, wie Gefühle und Ereignisse sich bedingen. Man erlebt auch sehr viel in diesem Roman. Man erfährt die Geschichte des Loreto-Mythos, man erlebt einen Mord an einem Kriegsheimkehrer, erlebt die Vertreibung der Dorfbewohner, Menschen auf der Flucht und nächtliche Grenzübertritte, aber auch den normalen Alltag in einem Land, das immer wieder von neuen Herren besetzt wird. Das geht nah. Es gibt zur Zeit eine ganze Reihe anderer Bücher über das Verhältnis von Deutschen und Tschechen, aber ich kenne keines, das an intimer Schilderung diesem hier gleichkommt."

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